Branche · Installation, Elektrotechnik, Haustechnik
Ihre Kundenhistorie ist Ihr Betriebsvermögen.
Wer bei welchem Kunden welche Anlage verbaut hat, mit welchen Teilen, zu welchem Preis – das ist die wertvollste Datei im Haus, und sie liegt meist bei einem Anbieter, den niemand im Betrieb ausgewählt hat. Der Umstieg holt Kundendaten, Anlagendokumentation und Backup zurück auf einen Server in Ihren Räumen, bringt Mail und Kalender zu einem europäischen Anbieter – und macht aus gewachsenen Fernwartungszugängen einen geordneten Bestand.
Typische Ausgangslage
Vielleicht kommt Ihnen davon etwas bekannt vor
- Baustellenfotos, Aufmaße und Anlagenschilder liegen auf den privaten Handys der Monteure – und gehen mit, wenn jemand kündigt.
- Die Abstimmung mit Kunden, Bauleitung und Nebengewerken läuft über WhatsApp; im Streitfall gibt es keinen Nachweis, nur einen Chatverlauf.
- Prüfbefunde, Protokolle und Anlagendokumentation sind über Handwerkersoftware, Ordner und Postfächer verstreut.
- Fernwartungszugänge zu Heizungen, Wärmepumpen, Wechselrichtern oder Gebäudetechnik hängen an privaten Herstellerkonten einzelner Techniker.
- Fällt das Büro aus, wissen die Monteure im Fahrzeug nicht, wohin und mit welchen Teilen.
- Ob das Backup im Ernstfall funktioniert, hat noch nie jemand geprüft.
- Auf die Frage, ob Sie Ihre Kundenhistorie vollständig aus der Handwerkersoftware herausbekämen, gibt es keine belastbare Antwort.
Warum das bei Ihnen anders wiegt
Sie halten Schlüssel zu fremden Anlagen
Ein Handwerksbetrieb hat keine Verschwiegenheitspflicht wie eine Kanzlei – aber etwas praktisch Vergleichbares: Sie haben Zutritt zu Wohnungen und Betrieben, Sie kennen Alarmanlagen und Schließsysteme, und Sie haben Fernzugriff auf Anlagen, die weiterlaufen müssen. Wer Ihren Zugang übernimmt, steht in fremden Gebäuden.
Dazu kommt die Nachweisseite: Prüfbefunde und Anlagendokumentation müssen Jahre später auffindbar sein, wenn jemand fragt, wer was wann geprüft hat. Der Souveränitätscheck bewertet deshalb je System, wo die Daten liegen, wem sie gehören, ob es einen vollständigen Export gibt – und wer die Zugänge zu Kundenanlagen hält.
Was sich ändert
Wie ein Betrieb danach arbeitet
- Kundendaten und Anlagenakten liegen im Haus. Ein Server in Ihren Räumen trägt Ablage und Backup – mit einer Struktur je Kunde und Anlage statt je Handy.
- Die Baustelle dokumentiert direkt in den Betrieb. Monteure laden Fotos, Aufmaße und Protokolle vom Diensthandy in den Auftragsordner, statt sie per Messenger zu schicken.
- Fernwartungszugänge sind ein geführter Bestand. Welche Anlage, welcher Hersteller, welches Konto, wer darf – dokumentiert und auf den Betrieb ausgestellt, nicht auf eine Privatadresse.
- Unterlagen gehen über nachvollziehbare Freigaben raus. Kunde, Bauleitung oder Ziviltechniker bekommen einen passwortgeschützten Link mit Ablaufdatum statt eines Anhangs.
- Mail und Kalender laufen im EU-Rechtsraum, mit Auftragsverarbeitungsvertrag und gemeinsamen Kalendern für Termine, Wartungen und Prüffristen.
- Das Backup ist geprüft. Einmal echt zurückgespielt, danach automatisch nachkontrolliert.
- Die Handwerkersoftware bleibt, wo sie ist. Windows-Arbeitsplätze, Kalkulation und Fakturierung werden nicht angerührt.
Der genaue Ablauf steht auf der Seite Umstieg. Er beginnt immer mit der Aufnahme Ihrer Fachsoftware und Geräte – vor dem Festpreis, nicht danach.
Die Frage, die Sie stellen sollten
Und wenn Ihnen etwas zustößt?
Grün.Support ist eine Person. Sie kennen das Muster aus Ihrem eigenen Geschäft: Wenn nur ein Monteur weiß, wie eine Anlage verschaltet ist, steht der Betrieb, sobald er ausfällt.
Deshalb gehören alle Admin-Zugänge, Lizenzen und Verträge Ihnen. Der Aufbau folgt einem bekannten Standard, und Sie bekommen eine Übergabemappe, die für einen fremden Dienstleister geschrieben ist – dasselbe, was Sie einem Kunden nach einer Anlagenübergabe in die Hand drücken würden.
Abgrenzung
Was ich nicht mache
- Keine Anlagentechnik. Heizungs-, Elektro- und Gebäudeleittechnik beim Kunden bleibt Ihr Fach – ich ordne die Zugänge dazu, ich betreue die Anlagen nicht.
- Kein Eingriff in Ihre Handwerkersoftware und deren Kalkulations- und Fakturierungslogik. Die Betreuung bleibt beim Hersteller.
- Keine Rechtsberatung und keine vollständige DSGVO-Prüfung.
- Kein Betrieb ohne Microsoft. Windows bleibt am Arbeitsplatz, weil Ihre Fachsoftware daran hängt.
Wem gehört Ihre Kundenhistorie wirklich?
Schreiben Sie kurz, womit Ihr Betrieb heute arbeitet und was Sie stört. Ich melde mich mit einer Einschätzung zum sinnvollen nächsten Schritt – kein Buchungstool, keine Verpflichtung.
Sie wissen schon, dass Sie umsteigen wollen? Zum Umstieg